Verlagsgründung

Schon vor und bei der Gründung eines Verlags sollten rechtliche Fragen abgeklärt werden.

Titelrecherche

Die Namensgebung für den Verlag muss auf seine markenrechtliche, wettbewerbsrechtliche und namensrechtliche Freiheit recherchiert werden. Hier empfiehlt es sich einen auf das Urheber- und Medienrecht sowie IT-Recht spezialisierten Rechtsanwalt hinzuzuziehen und eine Recherche durchführen zu lassen, wenn ein konkreter Name bereits vorschwebt. Das Domainrecht spielt ebenfalls eine Rolle, da eine entsprechende Webseite für das Unternehmen aus Marketinggesichtspunkten zeitgemäß ist.

Rechtsform

Der Gründer sollte sich Gedanken zur Rechtsform seines Unternehmens machen. Das Einzelunternehmen ist die einfachste Rechtsform, ist von der Buchhaltung her unproblematischer als juristische Personen, birgt aber auch das Risiko voll mit seinem Privatvermögen zu haften. Die UG ist für Gründer interessant, da das Stammkapital nicht so groß sein muss und die Haftung beschränkt ist. Andererseits ist aber auch die Insolvenz schnelle ein Thema. Die GmbH benötigt 25.000 EUR Stammkapital und ist bilanzierungspflichtig (Steuerberater erforderlich). Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts entsteht, wenn sich mehrere natürliche Personen zusammenschließen und einen Verlag gründen. Hier sollte eine Gesellschaftsvertrag (GbR) aufgesetzt werden, der alle Eventualitäten berücksichtigt, da Streitigkeien innerhalb der GbR vermieden und relativiert werden können.

Steuern

Das Finanzamt erwartet bereits nach der Gründung Auskünfte zu Umsätzen und Gewinnen. Als Grundhandelsgewerbe ist der Verlag buchführungspflichtig. Es empfiehlt sich einen Steuerberater hinzuziehen.

Wenn Sie dabei sind einen Verlag zu gründen, rufen Sie mich an und wir vereinbaren einen Termin.

Ihr Rechtsanwalt Thilo Zachow

Dresden – 7 Tage – 24 h. 0351 21066970